Martin Haselböck ist auf vielfältige Weise im internationalen Musikleben präsent. Ob als Solist oder Kammermusiker, Lehrer oder Herausgeber oder ob als Dirigent, sein künstlerisches Wirken finden immer und allerorts höchste Anerkennung. Bereits durch seine Arbeit als Herausgeber der gesamten Orgelwerke Liszts erregte Martin Haselböck allergrößte Beachtung und so war es nur ein kleiner Schritt, dieses Arbeit auch formvollendet "hörbar" zu machen. In gewohnt meisterhafter Manier interpretiert er die Lisztschen Orgelwerke an Ladegast-Orgeln, die für diese Musik geradezu geschaffen zu sein scheinen. Die Kombination der Meisterschaft Martin Haselböcks als Organist mit seinem phänomenalen Wissen rund um das Orgelwerk Liszts macht diese Edition zu einem spektakulären Dokument, einzigartiger Hörgenuss durch Produktion als SACD garantiert. Der renommierte Dirigent, Organist und Komponist Prof. Martin Haselböck hat an der Ladegast-Orgel der evangelischen St. Jakobiskirche in Köthen (OPUS 60, 1873) den ersten Teil der Orgelwerke Franz Liszts eingespielt. Die 1855 errichtete Ladegast Domorgel in Merseburg inspirierte Liszt zu zahlreichen seiner Orgelwerke, seine Orgelintonation bezieht sich von den ersten Werken an auf Ladegasts Bauweise und Färbigkeit - somit entspricht das verwendete Instrument in Köthen auch aufgrund seiner Herkunft völlig dem vom Komponisten erdachten Klangbild! Der äußerst interessante Hintergrund zu der Entstehung der ausgewählten Werke "Präludium und Fuge über B-A-C-H" in seiner Letztfassung von 1870 und den folgenden drei Trauerliedern, darunter zwei in Rom entstandene Orgelwerke von 1862, wird in dem umfangreichen dreisprachigen Booklet erörtert. "Präludium und Fuge über B-A-C-H" wurde übrigens bald nach seiner Veröffentlichung zu Liszts populärstem Orgelwerk und erfreute sich vor allem in Deutschland und im englischsprachigen Raum großer Beliebtheit. Eine weitere Besonderheit hat diese Produktion noch: Orgelmusik muss man sehen, hören, fühlen - wir veröffentlichen erstmals in unserem Label NCA diese Einspielung als Super-Audio Hybrid CD (SACD). Mit dem geeigneten Wiedergabegerät sitzt man klanglich auf einmal "mitten in der Kirche". |