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| Neben Ernst Krenek, den Martin Haselböck zu verschiedenen Werken für Orgel inspirierte, die heute zum Repertoire einiger Organisten gehören, widmeten zahlreiche Komponisten wie etwa Alfred Schnittke, Cristóbal Halffter, Rainer Bischof oder Zsolt Durkó Martin Haselböck Orgelwerke. |
Martin Haselböck, jüngst durch eine Aufsehen erregende Gesamteinspielung der gesamten Orgelwerke Liszts seinen Ruf als hervorragendster europäischer Orgelvirtuose einmal mehr bestätigend, war immer äußerst interessiert an der Zusammenarbeit mit bedeutenden Komponisten unserer Zeit.
Die vorliegende Einspielung stellt eine Auswahl aus seinem umfangreichen Repertoire an zeitgenössischen Kompositionen dar, Werken, die verbunden sind mit intensiven Begegnungen zwischen Interpret und Komponist, die für den jungen Organisten Haselböck Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre wertvoll und prägend waren.
Namensgebend ist die Etude No. 1: Harmonies von György Ligeti (1967), von der man durchaus sagen kann, dass sie mit den anderen Etüden Schlüsselwerke in der Entwicklung eines neuen Orgelstils darstellt. Aber auch mit den Werken der anderen Komponisten beweist sich, dass die Königin der Instrumente ihren Platz in der zeitgenössischen Musik durchaus behaupten kann. |