Das Titelstück geht von Nuancen in der Tonerzeugung aus, reduziert die Instrumente bis zum Geräusch des Atmens oder auf tonlose Klappengeräusche in der Flöte, sowie unterschiedliche Klopfgeräusche in der Gitarre, Feldmann verknüpft die Zwölfton-Technik mit jazzigen Klängen, Vereno läßt in seiner modalen Klangwelt neue Harmonien auf der Gitarre entstehen, McGuire kontrastiert geordnete, ruhige Teile mit improvisierten, fast hektischen Teilen, Heider verzerrt den seligen Walzer-Takt und Liebermann bezieht sich am Ende dieses Jahrhunderts auf klassische Klänge, neoklassisch fast, virtuos und brillant. So entsteht aus den Parametern Klang, Struktur und Form ein Kaleidoskop der feinen, aber deutlichen Unterschiede. |