| Georg Philipp Telemann war 53 Jahre alt und stand auf dem Höhepunkt seiner Karriere als Komponist und Musikmäzen, als er 1734 zwölf Soli für Violine oder Traversflöte und Basso continuo herausbrachte. Diese „XII Solos" entsprechen - wie die meisten Werke Telemanns - jenem um 1730 so oft zitierten „bon gout", dem guten Geschmack in der Musik, der sich dadurch auszeichnete, die nationalen Eigenheiten der französischen, italienischen und deutschen Musik zwanglos und überzeugend miteinander zu verbinden. |