Sergiu Celibidache
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Von 1945 bis 1952 leitete Sergiu Celibidache als vorläufiger Nachfolger von Wilhelm Furtwängler die Berliner Philharmoniker. Als es jedoch um die offizielle Nachfolge des Chefdirigenten ging, entschieden sich die Berliner Philharmoniker für Herbert von Karajan. Es kam zum Bruch mit Celibidache. Erst 40 Jahre später dirigierte er - auf bittende Einladung des damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker - mit Anton Bruckners 7. Sinfonie wieder die Berliner Philharmoniker.
Eine Auswahl des damaligen Repertoires enthält dieses 10 CD-Set, sowie Aufnahmen von Celibidache mit dem London Philharmonic Orchestra. |
| Anders als Herbert von Karajan lehnte er die Musik-Vermarktung per Schallplatte oder CD ab und fühlte sich als „Antipode" zu Karajan. Er erklärte diese Einstellung philosophisch: Musik sei keine Konserve die man festhalten könne, sie lebe im Augenblick der Entstehung, quasi „in statu nascendi". Er lehnte Aufnahmen ab, so dass die ersten CDs (Konzertmittschnitte) erst nach seinem Tod veröffentlicht wurden. |
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