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Nach seiner Entlassung aus dem Wehrdienst ging Chet Baker nach Los Angeles, wo er von Gerry Mulligan als Trompeter für das berühmte ‘Quartett ohne Piano‘ unter Vertrag genommen wurde. Der ungewöhnliche neue Stil gewann schnell den Beifall des Publikums und etablierte sich in der gesamten Region unter dem Namen ‘West Coast Jazz‘ als lokales Markenzeichen.
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In den 50ern galt Sonny Rollins neben John Coltrane als der talentierteste und vielversprechendste Tenorsaxophonist. Seit den 90er Jahren hat er sich als einer der herausragenden Solisten des klassischen Modern Jazz einen festen Rang erworben. Sein Spiel ist kraftvoll und immer sehr melodisch. Er veröffentlicht weiterhin Aufnahmen, die sowohl vom Publikum als auch von der Kritik beifällig aufgenommen werden.
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J. J. Johnson gilt als der bedeutendst Posaunist der Nachkriegszeit und hat nach wie vor großen Einfluss auf viele andere Posaunisten. So klar, schnell, brillant und anmutig wie J. J. Johnson es erstmals auf die Bühne brachte, war eine Zugposaune vorher noch nie gespielt worden. Viele, die seine ersten Bebop Aufnahmen hörten nahmen fälschlicherweise an, dass es sich um ein Ventil-Instrument handelte.
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Count Basie war ein wichtiger Pianist des Swing und neben Ellington ein herausragender Repräsentant der Bigband Ära. Basie spielte einen stark verkürzten Boogie-Stride und er vermied alles, worin er eine "musikalische Bremse" witterte: schneller und leichter, das war sein Ziel. Das Besondere an seiner Bigband war die ungewöhnliche Flexibilität der Rhythmusgruppe, die die Solisten häufig mit spontanen Riffs unterstützte und damit verhinderte, daß der Sound zu breit wurde.
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Als einer der vielen von Bud Powell beeinflußten Pianisten gehört Horace Silver zu den Pionieren des Hard Bop. Sein Stil ist geprägt von treibenden funky Rhythmen und prägnanten Melodien. Populär machten ihn großteils Interpretationen seiner eigenen Stücke in rhythmisch sehr exakten Arrangements und seinem farbenreichen Stil.
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Bernard "Buddy" Rich gilt als einer der besten und technisch begabtesten Jazz-Schlagzeuger der Welt. Er gab bereits als vierjähriger Konzerte unter dem Namen Traps the drum wonder. In den frühen 40ern erlangte er in der Band von Tommy Dorsey internationalen Ruhm, ebenso wie der junge Frank Sinatra, der Rich 1946 finanziell bei der Gründung einer eigenen Bigband untestützte, die Rich bis zu seinem Tod leitete. Seine erstklassige Beherrschung der Drums beeinflusste weltweit Generationen von Schlagzeugern.
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Von den 20er Jahren bis zu den 60ern war Duke Ellington eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Jazzszene. Er schrieb nachweislich mehr als 2000 Stücke, von denen viele mittlerweile zu den Jazzstandards zählen. Viele seiner Werke schrieb Ellington einzelnen Musikern seines Orchesters auf den Leib und setzte dabei deren individuelles Talent gezielt für den Klang der Musik ein. Zu den Musikern seines Orchesters zählten unter anderem Johnny Hodges, Bubber Miley, Cootie Williams, Barney Bigard und Sonny Greer.
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Die Musik von Thelonious Monk spiegelt ein bischen seine Persönlichkeit wider: schnörkelig, exzentrisch und oberflächlich betrachtet ein bischen chaotisch. Bei näherem Hinhören zeigt sich jedoch die ausgeklügelte Struktur. Monk wird von seinen Mitmenschen als introvertierter Sonderling beschrieben. Er fiel schon äußerlich durch seine hochgewachsene Gestalt, seine Vorliebe für ungewöhnliche Kopfbedeckungen und Sonnenbrillen sowie seinen Ziegenbart auf.
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Barney Kessel war einer der besten Gitarristen seit dem Tod des legendären Charlie Christian. Seine Karriere begann mit 14 in seinem Geburtsort Muskogee. Dort spielte er als einziger Weißer in einer Swing-Band. Später trat er gemeinsam mit Charlie Parker, Benny Goodman, Billie Holiday und im Trio mit Oscar Peterson auf. Barney Kessel wird als prägender Gitarrist des Modern Jazz der 40er und 50er Jahre angesehen.
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Carmen McRae war Sängerin, Komponistin, Pianistin und Schauspielerin. Sie wird als eine der einflussreichsten Stimmen des 20. Jahrhunderts betrachtet. Ihre ironische Interpretation der Songtexte macht ihren Stil unverwechselbar. Im Laufe ihrer Karriere nahm sie über 60 Platten in den USA, Europa und Japan auf
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Niemand hätte für möglich gehalten, was Gerry Mulligan schließlich unter Beweis stellte: daß das Bariton-Saxophon nicht das schwerfällige Instrument ist, für das es bis dahin gehalten wurde. „Mulligans Musik ist ruhig und schlicht, aber trotzdem elegant und zündend, rein und doch spritzig, streng und lieblich zugleich, Musik ohne jede Überladung, schmucklos und streng wesentlich", resümierte Arrigo Polillo bereits 1975, und dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.
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Zu Beginn der 30er Jahre war Coleman Hawkins der "König" auf dem Tenorsaxophon, und nachdem Lester Young - inspiriert von Bud Freeman - zum Tenorsaxophon gewechselt hatte, entwickelte er auf seinem Hauptinstrument einen Coleman entgegengesetzten Stil. Charakteristisch war sein schlanker, heller Ton und sein elegantes Spiel. Youngs Vorbild, dessen Einfluß seinem Stil deutlich anzuhören ist, war Frankie Trumbauer. Lester Young war eine Schlüsselfiguren in der Übergangszeit vom Swing zum Bebop.
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Der Tenorsaxophonist Stan Getz war einer der melodisch elegantesten Musiker des modernen Jazz. Seine verschlungenen Linienbildungen, vor allem aber sein samtweicher und zugleich kraftvoller Ton haben das Klangbild des anspruchsvollen Mainstreams seit den fünfziger Jahren und der Bossa-Nova-Welle der Sechziger entscheidend geprägt.
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Harry James wurde 1916 in Albany geboren und war einer der beliebtesten Bigband Leader und Trompeter aller Zeiten. Er arbeitete mit Frank Sinatra und Benny Goodman bevor er 1939 sein eigenes Orchester gründete und mit Sängern wie Helen Forrest und Jimmy Saunders Hits landete. Während der 40er Jahre wurde James zum Megastar. Er spielte erfolgreich in Hollywoodfilmen, hatte eine eigene Fernsehshow, die „Harry James Show", und steckt hinter dem Soundtrack zu „Young Man With A Horn".
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Gillespie war in den 40er und 50er Jahren des 20. Jahrhunderts der Inbegriff des smarten Jazz-Intellektuellen. Er zählte auch zu den ersten amerikanischen Jazzmusikern dieser Zeit, die lateinamerikanische, afrokubanische und afrikanische Elemente in ihre Kompositionen und Improvisationen einfließen ließen.
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Der Bandleader und Pianist Kenton befreite die Big Band von ihrem Image als reines Tanzorchester und erweiterte ihr Repertoire in Richtung symponischer Musik und Third Stream. Damit bereitete er den Weg für die Rezeption des Jazz in den Konzertsälen. Der Kenton-Klang geht z. T. sehr in die Breite, da teilweise bis zu 40 Musiker in seinem Orchester beschäftigt waren. Kentons Musik spaltete Freunde und Feinde seiner Werke in zwei Lager und entfachte eine Diskussion, die während seiner gesamten Karriere andauern sollte.
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Dave Brubeck ist einer der beliebtesten Jazzpianisten aller Zeiten. Er schrieb eine genze Reihe von Jazz Standards. Sein Stil reicht von raffinierter Technik bis hin zu bombastischen Arrangements, viele seiner Werke gelten als außergewöhnliche Zeitdokumente. Er habe die "eigensinnigste und schönste Musik geschaffen, die je gespielt wurde, seit der Jazz zur Welt kam", schrieb das US-Magazin "Time" 1954.
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Er ging ‘cool‘ und beharrlich seinen eigenen musikalischen Weg, ohne sich von populären Jazz- Revolutionären beeinflussen zu lassen: Lee Konitz blieb dem Cool Jazz treu. Damit gehört er seit mehr als einem halben Jahrhundert zu den Stil prägenden Musikern der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er nahm - vor allem in Europa - eine schier unübersehbare Menge von Titeln auf und wurde 1992 mit dem Jazzpar Preis ausgezeichnet.
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Frank Sinatra war ein US-amerikanischer Sänger, Schauspieler und Entertainer, der aufgrund seiner charakteristischen Stimme den Beinamen ‘The Voice‘ erhielt. Er gilt als eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der Populärmusik des 20. Jahrhunderts.
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Auch Jahrzehnte nach seinem Tod ist die Diskussion darüber, mit welchem Aspekt seines Schaffens Nat King Cole den wichtigeren Platz in der Musikgeschichte verdient hat, nicht verstummt. Ist es der begnadete Jazz-Pianist, oder doch eher der charmante Entertainer mit ständiger Präsenz auf den oberen Plätzen der Charts? Wie das ungebrochene Interesse an seinen zahllosen Best-Of-Alben, Compilations und Rarities-Veröffentlichungen jedenfalls zeigt, ist er nach wie vor ein Gigant.
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1924 begann Coleman Hawkins in der Band von Fletcher Henderson zu spielen, wo er bald zum Starsolisten aufstieg. Hawkins entwickelte einen Ton, den zuvor noch niemand auf dem Tenorsaxophon hervorgebracht hatte. Die leidenschaftliche Wärme, verbunden mit deftigem Biss ging dem Publikum unter die Haut und sicherte dem Tenorsaxophon einen Platz im Lead der Jazzcombos.
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Benny Goodmans kometenhafter Aufstieg wird von vielen als Beginn der Swing Ära betrachtet, vor allem in den 1930er Jahren feierte er mit seiner Big Band große Erfolge. Dabei setzte er sich mit seiner Musik auch für die Überwindung der Rassentrennung in den USA ein, denn in den frühen dreißiger Jahren konnten schwarze und weiße Jazzmusiker in den meisten Musikkapellen oder in Konzerten aufgrund der öffentlichen Meinung nicht zusammen spielen. Dies machte in seiner eigenen Big Band möglich. Auch deshalb gilt er heute als der "King of Swing".
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Der Bassist und Komponist Charles Mingus war einer der begabtesten Musiker des 20. Jahrhunderts. Er strebte eine duale Entwicklung von Free Jazz und modalem Jazz an, wobei lange Passagen ohne Tonartwechsel gespielt wurden. Wie sein Idol Duke Ellington war sich auch Mingus des Zusammenhanges zwischen Tradition und Moderne bewußt. Auf seiner Suche nach neuen Ufern fügte er dem Jazz ständig etwas Neues hinzu, wobei er häufig die Vergangenheit als Inspiration nutzte.
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Der Schlagzeuger und Vibraphonist Lionel Hampton ist einer der erfolgreichsten Musiker des 20. Jahrhunderts. Er war nicht nur ein hervorragender Musiker, er war auch ein außerordentlicher Unterhaltungskünstler, dessen charmanter Art sich kaum jemand entziehen konnte. Seine mitreißenden Auftritte und der Schlachtruf "Hey-ba-ba-re-bop!" rissen das Publikum vor Begeisterung von den Stühlen und verursachten regelrechte Tumulte.
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Der Trompeter und Flügelhornist Clark Terry ist eine Legende. Ob als Solist in berühmten Bands bzw. Big Bands oder als Leiter eigener Gruppen - stets bestach Terry mit seiner völlig eigenständigen Spielweise, die die gesamte Trompetentradition von Louis Armstrong über Roy Eldridge bis zu Clifford Brown in sich aufgenommen hat.
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