Hans Albers – CD1


1.   Hoppla, Jetzt komm' ich (Heymann–Colpe–Gilbert) 1932 – 2:51

      Aus dem Film "Der Sieger"

2.   Flieger, grüß' mir die Sonne (Gray–Reisch) 1932 – 3:05

      Aus dem Film "F. P. 1 antwortet nicht“

3.   Beim ersten Mal tut's noch weh (Eisbrenner–Käutner) 1944 – 2.46

      Aus dem Film "Große Freiheit Nr. 7“

4.   Immer wenn ich glücklich bin (Jurmann–Kaper–Rotter) 1938 – 2:49

      Aus dem Film "Heut' kommt's drauf an“

5.   Ich bin der Hans im Glück (Jurmann–Kaper–Rotter) 1938 – 2:59

      Aus dem Film "Heut' kommt's drauf an"

6.   Und über uns der Himmel (Mackeben–Freytag) 1947 – 3:20

      Aus dem Film "Und über uns der Himmel“

7.   Oh, Susanna (Trad.: Bearb.: Forster–Goehr) 1942 – 3:13

      Aus dem Film" Rivalen "

8.   Nie ist so braun wie eine Kaffeebohne (Beul) 1950 – 2:27

9.   In Arizona und Arkansas (Jary–Koller) 1949 – 3:00

10. Rummelplatz (Beul) 1950 – 2.48

11. Bohemien (Beul) 1950 – 3:05

12. Seemannslied (Beckmann–Mackeben) 1950 – 3:05

13. Lied der Ferne (Farber–Eisbrenner) 1950 – 3:03

14. Nimm mich mit, Kapitän, auf die Reise (Schultze–Grasshoff) 1952 – 3:31

      Aus dem Film "Kapt'n Bay Bay“

15. Kleine weiße Möwe (Schultze–Grasshoff) 1952 – 2.43

      Aus dem Film "Käpt'n Bay – Bay“

16. Käpt'n bay, bay aus Shanghai (Schultze–Grasshoff) 1952 – 3.36

      Aus dem Film "Käpt'n Bay – Bay“

17. Ich frag' nicht, ob Du Geld hast (Burkhard–Gilbert–Robinson) 1940 – 3:22

18. Nun muss ich fort, Ade mein Kind (Becce–Knorr) 1934 – 2:44

      Aus dem Film" Peer Gvnt“


Gesamtspielzeit: 54:37




Hans Albers – Seine großen Erfolge CD 2


1.   Auf der Reeperbahn nachts um halb eins (Roberts) 1936 – 3.06

      Aus denFilmen"Auf der Reeperbahn nachts um halb eins" und "GroßeFreiheit Nr. 7"

2.   In meinem Herzen Schatz, da ist für viele Platz (Gronostay–Beckmann) 1936 – 2:58

      Aus dem Film "Mord im Savoy Hotel“l

3.   Mein Gorilla hat 'ne Villa im Zoo (Jurmann–Kaper–Kuckuck) 1938 – 2:20

      Aus dem Film "Heut 'kommt's drauf' an

4.   Zwischen Hamburg und Haiti (Eisbrenner–Frank) 1940 – 2:48

      Aus dem Film "Zwischen Hamburg und Haiti“

5.   Der Wind und das Meer (Trenet–Siegel) 1945 – 3:05

6.   Gnädige Frau, komm' und spiel' mit mir (Heymann–Liebmann) 1946 – 3:12

      Aus dem Film "Quick"

7.   Föhn (Lothat) 1950 – 2:54

      Aus dem Film "Föhn“

8.   In 24 Stunden kann so viel geschehen (Jurmann–Kaper–Rotter) 1946 – 2:59

9.   Sag'wie heißt Du, süße Kleine (Beul) 1947 – 2:52

10. Kind, Du brauchst nicht weinen (Mai–Schwabach) 1931 – 2:55

      Aus dem Film "Der Greifer“

11. Ich hab' eine kleine Philosophie (Kollo) 1947 – 3:04

12. Komm' auf die Schaukel, Luise (Mackeben–Freytag) 1932 – 2:48

      Aus dem Film "Lilliom"

13. Jawohl, meine Herr'n (Sommer–Busch) 1937 – 2:55

      mit Heinz Rühmann. Aus dem Film" Der Mann, der Sherlock Holmes war

14. Ganz dahinten, wo der Leuchtturm steht (Gray–Reisch) 1932 – 3:17

      Aus dem Film "F P.1 antwortet nicht“

15. La Paloma (Yradier–Käutner) 1944 – 3:20

      Aus dem Film "Große Freiheit Nr. 7“

16. 0 Signorinarinarina (Schultze–Grasshoff) 1952 – 3:41

      Aus dem Film "Käpt'n Bay Bay“

17. Ases Tod (Grieg–lbsen) 1934 – 3:15

      Aus dem Film "Peer Gynt“

18. Goodbye Johnny (Kreuder–Beckmann) 1939 – 3:20

      Aus dem Film "Wasser für Canitoga“


Gesamtspielzeit: 55:01



Hans Phillip August Albers wurde am 22.9.1891 in Hamburg geboren. In seiner Jugend war er das, was man eine verkrachte Existenz nennt. Er brach sowohl seine Schulausbildung, als auch seine kaufmännische Lehre ab. Er bekam trotzdem eine Anstellung als Verkäufer in einer Seidenfirma in Frankfurt. Dort arbeitete er mehrere Jahre.


Er nahm ab 1912 Schauspielunterricht. Danach bekam er ein erstes Engagement am Theater in Bad Schandau. Weitere Auftritte in Frankfurt und Hamburg Altona folgten.


Während des 1. Weltkrieges Tingelte er als Sänger, Komiker, Tänzer und Artist durch Deutschland. In dieser Zeit wurde er für den Film entdeckt. Zwischen 1917 und 1929 agierte er in über 100 Stummfilmen und wurde zum Star.


Aufgrund seiner markanten Stimme und seines Gesangstalentes schaffte er ohne Mühe den Sprung ins Tonfilmzeitalter. Er hatte allerdings immer Probleme sich Texte zu merken. Mit einem Trick versuchte er dieses Problem in den Griff zu bekommen. Überall im Filmstudio klebten Spickzettel für Albers, von welchen er gegebenenfalls den Text ablesen konnte. Angeblich war so sein berühmter starrer Blick zu erklären.


Seine große Zeit begann mit dem Film "Der Greifer" 1931. Dieser Film brachte im auch seinen ersten Schallplattenerfolg mit "Kind, Du brauchst nicht weinen". Er spielte auch im Remake 1957 gemeinsam mit Hansjörg Felmy die Hauptrolle. Aus dem Film „F.P. 1 antwortet nicht“ von 1932 stammt der Hit "Flieger, grüß mir die Sonne" (wurde Anfang der 80er Jahre von der Gruppe Extrabreit erfolgreich neu eingespielt). Die nächste große Rolle 1937 war die des vermeintlichen Sherlock Holmes in "Der Mann der Sherlock Holmes war" gemeinsam mit Heinz Rühmann. Auch hier gab es einen Plattenhit „Jawohl meine Herrn". 1939 folgte "Wasser für Canitoga" mit dem Hit "Goodbye Johnny".


Einer seiner größten Filmerfolge war 1944 "Große Freiheit Nr. 7". In diesem Filmdrama wurden gleich 3 AlbersHits untergebracht. Zunächst hatte man einen Titel aus dem Jahre 1936 aus der Schublade geholt "Auf der Reeperbahn nachts um halb eins". Zwei weitere Titel waren ebenfalls in den Bestenlisten, "La Paloma" und "Beim ersten Mal tut's noch weh".


1950 konnte er besonders die Filmkritiker mit seiner Rolle im Film „Föhn" begeistern. 1952 folgte dann wieder ein Film der ganz auf den Publikumsstar Albers abgestimmt war und der gleich eine ganze Reihe von Hits lieferte "Käpt'n BayBay". Vor allem die Titel "Nimm mich mit, Kapitän, auf die Reise" und "Kleine, weiße Möwe" sind heute noch Evergreens.


1956 fand Albers die Anerkennung als ernster Schauspieler auch bei der Filmkritik. Für seine Rolle im Film „Vor Sonnenuntergang" erhielt er bei den Berliner Filmfestspielen den Goldenen Bären.


Hans Albers war auch ein großer Bühnenschauspieler. In der Titelrolle eines Theaterstücks von Franz Molnar, „Liliom", stand er über 1800 mal auf der Bühne.


Hans Albers starb am 24.7.1960. Nach seinem Tode wurde er als Schauspieler und Sänger zur Legende.


Gerhard Fuchs